Willkommen am virtuellen Umweltstand!

Dieser Umweltstand (Onlinepunkt / www.U-OL.DE) wird vom Umweltstand-Onlineteam (www.u-ol.team) der AG Umweltstand betreut. Durch unsere AG werden hier diverse Hinweise zur Sammlung von Naturerfahrungen bzw. Mittel zur Umweltbildung/BNE angeboten, um die nachhaltige Entwicklung in Deutschland zu forcieren. Insbesondere gibt es Tipps, Anregungen und Infos zum Schutz von Natur und Umwelt. Dazu gehören auch Beispiele und Formulare für praktische Umweltanalysen auf der Basis von Naturkontakten/Naturerkundungen.

Einzelheiten für die Teilnahme am Umweltstand-Umweltwettbewerb und zur Projektförderung sowie weitere Angaben über die AG sind gleichfalls in den entsprechenden Rubriken (siehe Menü) zu finden.

Update/Autor: 16.10.2021/u-ol.team

Zugriffszähler/Besucher heute: 210

Adressen/Links: www.umweltstand.de & …Wetterstation
AG-Profil/Abriss: www.unesco.de/bildung/bne-akteur...

Umweltstand-Begriffsbestimmung

Der ideale Umweltstand ist eine brauchbare Auslage mit Informationsmaterialien zur Umweltbildung/BNE sowie Objekten für die Umwelt. Vor allem werden spezielle Anregungen und Erkenntnisse für die nachhaltige Entwicklung sowie Hinweise über den Stand der Umwelt präsentiert. Die ausgelegten Objekte/Produkte eignen sich insbesondere zur praktischen Verbesserung von Umweltbedingungen. Standbetreuer geben bei Bedarf zusätzliche Erklärungen zu angebotenen Artikeln bzw. Nachhaltigkeitsthemen und intensivieren so die Vermittlung von Kenntnissen. Besucher können durch Wissenserwerb am Umweltstand ihre Umweltkompetenzen stärken und damit nachhaltige Entwicklungen fördern.

Unser virtueller Umweltstand weicht nur wenig vom Idealzustand ab. Besucher können hier zwar keine realen Objekte in die Hand nehmen, außerdem sind Fragen und weitere Erklärungen nur mittels elektronischer Kommunikation möglich, aber ansonsten gibt es für die entscheidende Wissensvermittlung keine Einschränkungen.

Umweltbildung/BNE

Nachhaltigkeit durch Bildung

Bildung sichert die Mitgestaltung . . .
Bildung sichert die Mitgestaltung . . .

Nachhaltigkeit gewährleistet eine lebenswerte Zukunft. Die Arbeitsgruppe Umweltstand unterstützt die nachhaltige Entwicklung durch verschiedene Aktionen. Vor allem durch praktische Bildungsprojekte (siehe Arbeitsplan) intensivieren wir den Aufbau von Umweltkompetenzen. Mit den neuen Kenntnissen und Fähigkeiten wird die nachhaltige Entwicklung gestärkt.
Ökonomische, ökologische und soziale Probleme machen die weltweite Verwirklichung nachhaltiger Lebens-/Arbeitsweisen bzw. die Transformation unserer Welt notwendig. Deshalb haben im September 2015 alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen die Agenda 2030 als Zukunftsvertrag mit Zielen für die nachhaltige Entwicklung beschlossen.
Der Aktionsplan ist verbindlich! Regierungen tragen die Hauptverantwortung für die Realisierung der Nachhaltigkeit. Den Bürgern obliegen entsprechende Kontroll- und Mitwirkungspflichten (UN-Berichte gibt es z.B. beim Deutschen Übersetzungsdienst).

Die anstehenden Transformationen zur Nachhaltigkeit erfordern vor allem Bewusstseinsänderungen in der ganzen Gesellschaft. Diese gelingen aber nur, wenn allen Menschen inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildungsangebote sowie Möglichkeiten zum lebenslangen Lernen zur Verfügung stehen. Bildung muss so verfügbar sein, dass sie in der Breite auch exzellent erfolgt.
Umwelt und Gesellschaft sorgen ständig für neue Herausforderungen. Speziell die lebenslange Nutzung hochwertiger Lernangebote sichert die Mitgestaltung und Verwirklichung nachhaltiger Entwicklungen. Insbesondere durch Umweltbildung/BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) werden eigene Lebensweisen im globalen Zusammenhang erkennbar und kompetente Entscheidungen zur Nachhaltigkeit gewährleistet.

BNE ist der Schlüssel . . .

Der Schutz von Natur und Umwelt; Weltbürgerschaft; Chancengerechtigkeit und nachhaltige Entwicklungsperspektiven auf allen Ebenen sind Ausgangspunkte der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Auch nachfolgende Generationen sollen vom Zusammenspiel von Natur, Wirtschaft und Gesellschaft profitieren. Die effektive Vermittlung von Kompetenzen (Wissen/Fakten, Werte, Fähigkeiten, Urteilsvermögen) ertüchtigt Menschen vorausschauend zu denken und in gesellschaftliche Entscheidungsprozesse einzugreifen. Der umfassende Ansatz von BNE ist dafür maßgeblich. BNE kann die Lebensqualität gegenwärtiger Generationen sichern und zukünftigen Generationen die Wahlmöglichkeiten zur Gestaltung ihres Lebens erhalten.

BNE vermittelt Kenntnisse, Fähigkeiten, Werte und liefert Erklärungen sowie Hinweise, z.B. was zu tun und zu lassen ist, um notwendige Entwicklungen in Gegenwart und Zukunft zu sichern. BNE stärkt Kompetenzen, um Probleme auf der Basis von Wissen, Können und dem Willen zur Nachhaltigkeit dauerhaft zu lösen. Resultate sind aktuell in vielen Problembereichen unerlässlich: Epidemien/Pandemien, Klima, Biodiversität, Industrie, Landwirtschaft, Handel, Verkehr, Energie, Lebensstil ...

BNE bewerkstelligt fächerübergreifendes und fächerverbindendes Lernen, damit die Perspektiven der Nachhaltigkeit optimal verstanden und genutzt werden können. Perspektivwechsel, Änderungen von Gewohnheiten oder die Aufgabe von Privilegien sind mitunter unbequem und funktionieren nur auf Basis entsprechender Kompetenzen. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist hierfür ausschlaggebend, sie befähigt Menschen zu verantwortungsvollen Entscheidungen und Handlungen. Um Nachhaltigkeit in der Gesellschaft breit zu verankern, muss BNE generationsübergreifend wirken.

Auf der Grundlage der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sowie breiten Aktionen zum Schutz von Natur und Umwelt forciert unsere Arbeitsgruppe die Umsetzung der Nachhaltigkeit (siehe Arbeitsplan). Um Naturerfahrungen/Umweltkompetenzen aufzubauen, nutzen wir vor allem praktische Schulungsaktionen in der Natur und bieten Möglichkeiten für Naturkontakte/Naturerkundungen. Außerdem realisieren wir generationsübergreifende Arbeitseinsätze zur Sicherung des natürlichen Lebensbereichs. In der Breite haben sich auch unsere Umweltstand-Umweltwettbewerbe sowie die Umweltstand-Projektbeihilfen als Nachhaltigkeitsinstrumente bestens bewährt.

Unsere Umweltaktionen, Nachhaltigkeitsanregungen und Projekte für die Umweltbildung/BNE auf Grundlage von Naturerkundungen, z.B. Wasseruntersuchungen, Erfassungen von Tier- und Pflanzenarten oder Umweltdokumentationen, forcieren unentbehrliche Kenntnisse und Fähigkeiten. Derart verbesserte Naturerfahrungen sind maßgebend für Urteilskraft und Bewusstseinsänderungen bzw. optimales Verhalten von Menschen.

Da durch Naturkontakte bedeutende Naturerfahrungen gewonnen werden können, prägen Naturkontakte unsere Umwelt/Gesellschaft ganz erheblich. Gleichfalls fördern Naturkontakte die Gesundheit von Geist und Körper. Nutzen Sie unsere Beispiele als Vorlage für eigene Umwelt-/Bildungsaktionen in der Natur, um eine schnellere Realisierung der nachhaltigen Entwicklung im ganzen Land zu erreichen bzw. Nachhaltigkeit in allen Bereichen der Gesellschaft zu etablieren.

Transformation aller Systemstrukturen

Epidemien/Pandemien und Klimaprobleme stellen aktuell die größten Gefahren für das Leben dar. Die zunehmende Naturzerstörung erhöht das Risiko von Klimaproblemen und Krankheitsausbrüchen. Der engagierte Naturschutz verbessert dagegen die klimatischen Bedingungen und wirkt neuen Infektionen sowie Pandemien entgegen. Um die Natur zu schützen, muss umgehend in allen Teilen der Gesellschaft ein Wandel auf Grundlage der Bildung für nachhaltige Entwicklung realisiert werden. Nachhaltige Entwicklungen können kurzfristig insbesondere mit einer Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks der Menschen eingeleitet werden. Komplexe Zusammenhänge machen die anstehenden Umgestaltungen/Transformationen in allen Bereichen erforderlich.

Immer höhere Renditeforderungen der entfesselten Finanzindustrie; ressourcenvernichtende Energieerzeugungsarten; eine industrielle Landwirtschaft die Wasser, Luft und Boden vergiftet; Massentierhaltung; Überbevölkerung; Massentourismus; Umweltschäden; Artensterben; Ungleichheit; Armut; Hunger; Gewalt; Krieg; globale Kleinstaaterei sowie viele andere Problemfelder gilt es zu überwinden. Dabei ist jedoch keinesfalls das von Politikern ersehnte ewige Wirtschaftswachstum hilfreich, sondern nur der Verzicht auf entbehrlichen Konsum. Der ungehemmte Ressourcenverbrauch aus Profitgier oder für reine Spaß- und Freizeitbelange ist zu beenden. Alle Beeinträchtigungen natürlicher Lebensgrundlagen gehen besonders zulasten des Gemeinwohls zukünftiger Generationen.

Aktivieren wir die kollektive Intelligenz, um wieder in Kontakt mit der Wirklichkeit zu kommen und Zusammenhänge zu erkennen. Damit der notwendige Wandel im Bewusstsein und in allen Systemstrukturen ankommt. Lokale Transformationen zur Nachhaltigkeit finden bereits statt, diese sind nun auf nationale und globale Ebenen zu übertragen.

Vor allem wegen der Wechselwirkungen die von derzeitigen Problemen ausgehen und den damit verbundenen Wirkungsketten, die Probleme wirkungsverstärkend in Erscheinung treten lassen, müssen alle Systemstrukturen zur Nachhaltigkeit transformiert werden.

Für eine lebenswerte Zukunft muss Wissen zur Nachhaltigkeit erworben und durch Handlungen umgesetzt werden. Jeder Einzelne kann so der organisierten Verantwortungslosigkeit einen Riegel vorschieben und die Entkopplung zwischen dem Denken/Reden und Tun beseitigen. Kooperative Handlungsweisen helfen bei der Umstellung/Umwandlung.

Nur mit unverzüglichen und kompletten Transformationen zur Nachhaltigkeit können nachfolgende Generationen annehmbare klimatische Bedingungen und intakte Ökosysteme auf der Erde vorfinden!